ROUTE

Der Erlebnis-Radweg
„Dampfross und Drahtesel“

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Dampfross & Drahtesel - Route

Stopp 1 und 2

Bahnhof Stammersdorf - WIEN

In dem 1911 errichteten Stammersdorfer ‚Heizhaus’ waren die ersten Lokomotiven eingestellt.

In Stammersdorf befand sich der wohl eigenartigste Lokalbahnhof Österreichs: während Nebenbahnen fast immer in einem größeren, an einer Hauptstrecke liegenden Bahnhof ihren Ausgangspunkt nahmen, gab es hier den einmaligen Fall eines winzigen Kopfbahnhofes am Rande der Großstadt.

Heute beherbergt der Bahnhofspark – nördlich des früheren Lokalbahnhofs – zwei Gleisjoche mit einer Dampflokachse und einer Lok der Reihe 2016.

Stopp 3

„Vegetation am Bahndamm“ Rendezvousberg - WIEN

Der Stopp am Rendezvousberg informiert über den bemerkenswerten Lebensraum von ‚Ruderalpflanzen’, die sich einst den Lokomotiven entgegenstellten. Die Ländergrenze Wien/Niederösterreich wird mit einer roten Pflasterung und einem zur Gänze offener Schranken sichtbar gemacht.

Stopp 4

„Eisenbahnarchäologie“ HAGENBRUNN

Stücke aus der Eisenbahngeschichte, wie Räder und Antriebswellen, ragen aus der von Stephan Fischer gestalteten Station ‚Eisenbahnarchäologie‘ aus der Erde.  Sie Szenerie erinnert an eine Ausgrabungsstätte, die Geheimnisse längst vergangener Tage preisgibt.

Stopp 5

„Signalpark“ EIBESBRUNN

Vor dem ehemaligen Lokalbahnhofsgebäude Eibesbrunn befindet sich ein „Signalpark“errichtet.
Haupt-, Vor- und Zusatzsignale wurden aufgestellt und ihre Bedeutung erklärt.

Stopp 6

„Die Europasäule“ WOLKERSDORF

Die außergewöhnliche „Europasäule“ von Stephan Fischer besteht aus einzelnen Eisenbahnrädern. Der Schlot – einer Säule nachgebildet - wurde zum Wahrzeichen der industriellen Revolution. Die Formensprache der Rauchfänge von Fabriken, Schiffen und Lokomotiven ist an antike Muster angelehnt.  

Stopp 7

„Zeitschiene“ OBERSDORF

Beim Bahnhof Obersdorf an der ehemaligen Kreuzung der Landesbahn mit der Ostbahn, östlicher Ast, befindet sich die „Zeitschiene“. Die auf einem Gleisjoch angebrachten Schilder erzählen von der örtlichen Eisenbahngeschichte.   

Stopp 8

„Lok-FAHR-rad“ PILLICHSDORF

Das „Fahrrad besteht aus zwei Rädern einer Lok, die durch Versatzstücke der Eisenbahn ergänzt und derart zusammengesetzt wurde, dass sie die Form eines Fahrrades annahm. Ein Objekt von Stephan Fischer.

Stopp 9

„Eisenbahnarbeiter“ GROSSENGERSDORF

Der „Eisenbahnbrunnen" vor dem Museum für Dorfkultur - geschaffen von Stephan Fischer – soll an alle Menschen erinnern, die unter schwierigsten Bedingungen Trassen, Brücken und Tunnel gebaut haben. Der Trinkwasserbrunnen dient als Labstelle für Mensch und Tier.

Stopp 10

„Bahnhofsbäume“ BOCKFLIESS

Die Bahnhofsbäume – wie die hier um 1903 gepflanzte Linde – spendete nicht nur den Wartenden Zuggästen Schatten, sondern beschattete um die Mittagszeit auch das Bahnwärterhaus.

Stopp 11

Eisenbahnmuseum „das Heizhaus“ STRASSHOF

Hier kann man eintauchen in eine Atmosphäre von Kohle, Ruß und Dampf. Die rund 400 historischen Schienenfahrzeuge (Dampflokomotiven, Diesel- und Elektrotriebwagen) erzählen vom Abenteuer Eisenbahn in den verschiedenen Epochen. Es gibt historische Betriebsanlagen wie einen Wasserturm oder einen Kohlenkran und eine Sammlung von renovierten Signalen, original erhaltene Schilder, Uniformen, Fahrkarten.

An den Dampfbetriebstagen werden die Dampflokomotiven in Betrieb genommen und jedermann kann als Fahrgast dies auf dem Führerstand hautnah mitzuerleben. https://eisenbahnmuseum-heizhaus.com/de/

Stopp 12

„Die Schiene“ neuer Bahnhof STRASSHOF

Die geografischen Örtlichkeiten aufnehmend, wurde an der Nordseite des neuen Bahnhofs eine Schiene, wie eine Sprungschanze, auf dem Hügel montiert. Das Rad vermittelt den Eindruck als wäre es von oben nach unten gerollt. Ein Objekt von Richard Künz.

Stopp 13

Helmahof DEUTSCH WAGRAM

Der Stopp weist auf die besondere geographische Lage dieser Gegend hin: das Marchfeld rückte immer wieder in den Mittelpunkt historischer Ereignisse. Die Nähe zu Wien einerseits, sowie die flache Landschaft andererseits, schufen u.a. die idealen Voraussetzungen für militärische Aufmarschpläne.  

Stopp 14

Eisenbahnmuseum DEUTSCH WAGRAM

Hier wurde Eisenbahngeschichte geschrieben und Deutsch-Wagram rückte 1837 in das Licht der Weltöffentlichkeit. Am 23. November 1837 fuhr der erste Eisenbahnzug Österreichs von Floridsdorf nach Deutsch Wagram – mit Mitgliedern des Kaiserhauses und geladener Gäste. Der 1908 erbaute Arbeiterwartesaal beherbergt nun das Eisenbahnmuseum.  http://www.erste-eisenbahn.at/

Stopp 15

Marchfeldkanal GERASDORF BEI WIEN

In der Nähe des Gerasdorfer Badeteiches kann man nicht nur entspannen, sondern man erfährt auch einiges über die Bedeutung des Marchfeldkanals als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.